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Der Weinbau in der Landschaft des Rheingaus existiert schon seit über
1200 Jahren. Unverkennbar wird auch das Lebensgefühl
der Menschen von dieser traditionsreichen Weinkultur bis heute geprägt.
Nicht nur die Winzer sind neben harter Arbeit dem entspannten Weingenuß
und der Lebensfreude zugetan. So manchen Gast hat dieser Gleichklang von
reizvoller Natur, außergewöhnlichen Wein und südlich anmutender
Lebensart für immer an den Rheingau gebunden. |
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1907 war es
Henner Hupfeld, der seine nordhessische Heimat aufgab, sobald er
ein Weingut in Mittelheim erwerben konnte. Seine Familie betrieb neben der
Landwirtschaft ein Fuhrgeschäft, das die Verbindung zum Rheingau verknüpft
hatte. Die Hupfelds brachten damals große Salzladungen zum Oestricher
Rheinkran und nahmen als Rückfracht stets Wein mit nach Nordhessen.
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Nach 1945
gelang es Arndt-Richard Hupfeld, die väterliche Weinbergsfläche
zu erweitern; darunter sind ausgezeichnete Weinbergslagen wie Winkeler
Jesuitengarten, Winkeler Hasensprung und Oestricher Lenchen. Seine Frau
Irmgard Hupfeld, geb. Neus, brachte 1973 ihr Familienerbe mit ein, den etwa
fünf Hektar großen Weinberg Hochheimer Königin Victoriaberg.
Der Name erinnert an einen folgenreichen Besuch der englischen Königin
im 19. Jahrhundert.
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